Kurt Schips – ein Pionier des Amateurfunks in Deutschland              

Kurt SchipsKurt Schips DL1DA bei einem Besuch im Technikforum im April 2016Kurt Schips hat nicht nur bei der Gründung des Württemberg-Badischen-Radio-Clubs maßgeblich mitgewirkt und damit dem Amateurfunk in der Bundesrepublik den Startschuss gegeben, er hat auch innerhalb des Bosch Konzerns tatkräftig die Gründung von Radio-Amateurclubs gefördert. So auch geschehen im Jahre 1985 in Backnang bei der damaligen ANT Nachrichtentechnik GmbH mit der Unterstützung zur Gründung der Amateurfunk-Clubstation DKØANT, die sich heute im Obergeschoss des Technikforums Backnang befindet.

Wiedersehen nach 32 Jahren

 Anlässlich einer Veranstaltung des Vereins Deutscher Ingenieure VDI "Neckargruppe Heilbronn" am 16. April 2016 im Technikforum Backnang, bei der auch die Funkamateure der Region Heilbronn-Hohenlohe eingeladen waren, konnte der Initiator der ANT-Clubstation DKØANT Kurt Schips das neue Domizil der Funker in Augenschein nehmen.

 

Vor 70 Jahren Gründung des Württemberg-Badischen-Radio-Clubs

Ein bemerkenswertes Jubiläum, die Clubzeitschrift CQDL vom September 2016 des Deutschen Amateur Radio Clubs DARC widmet diesem Ereignis einen besonderen Bericht.

Keimzelle des Amateurfunks im Nachkriegsdeutschland, CQDL 9/2016, S.59

Hier lässt sich erneut das große Engagement von Kurt Schips für den Amateurfunk erkennen.
Der Beitrag wird uns mit freundlicher Genehmigung des Verfassers Gerhard Hoyer DJ1GE von der DARC-Redaktion überlassen.

Der aktive Funker

Im Fundus der ANT Funkamateure findet sich diese QSL Karte

CN2SK Vorderseite tbQSL-Karte von Kurt Schips mit Auslandsrufzeichen ...CN2SK Rueckseite tb... bestätigt eine Funkverbindung mit DKØANT


Wir haben Kurt Schips dazu gefragt. Er erinnert sich:

„Die Karte stammt aus dem Jahr 1995. Ich hatte damals einen kurzen Abstecher nach Marokko gemacht. Wie in über 100 Ländern vorher hatte ich einen Transceiver bei mir, der etwa 80 Watt Ausgangsleistung hatte. Mit einer 3 Meter langen Stabantenne gelangen aus einem Hotelzimmer heraus in vier Tagen über 200 Funkverbindungen. Die seinerzeitigen guten Ausbreitungsbedingungen haben dabei sicher geholfen. Wenn –wie in diesem Fall- die Funkpartner aus der Heimat stammten war das natürlich besonders spannend“

 

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